Paul Celan: Die zweite Bibliographie

Jerry Glenn

University of Cincinnati

  

Jeffrey D. Todd

Texas Christian University

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II. Einleitung

  

Die Gliederung dieser Bibliographie haben wir größtenteils von Jerry Glenns Paul Celan. Eine Bibliographie (Wiesbaden: Harrassowitz, 1989) übernommen. Die Einleitung zu diesem Band bringt ausführlichere Hinweise und mag als Quelle für zusätzliche Informationen zur Gliederung und Benutzung dienen.

 

Die hochgestellte Zahl 1 vor einem Buchstaben (¹D, ¹T, usw.) verweist auf einen Eintrag in der 1989 erschienen Bibliographie. Außer bei ¹T handelt es sich hierbei um Rezensionen und Studien zu in Glenn 1989 aufgenommenen Büchern. Unter ¹T werden Wiederabdrucke, insbesondere Übersetzungen, die in anderer Form, nicht lediglich als weitere Auflage erschienen sind, aufgelistet

 

Die vorliegende Bibliographie ist folgendermaßen gegliedert:

 

 

A. Selbstständige Bibliographien.

 

B. Buchveröffentlichung Celans.

 

C. Von Celan übersetzte Bücher.

 

D. Übersetzungen der Werke Celans (Bücher).

 

E. Verstreute Gedichte und Texte.

 

F. Briefe.

 

I. Wortkonkordanzen.

 

J. Gedichte zur Würdigung Celans.

 

K. Vertonungen (veröffentlichte Partituren, nicht aber Tonträger).

 

L. Funksendungen.

 

N. Exams-, Magister- und Diplomarbeiten.

 

S. Sammelbände, die Celan gewidmet sind.

 

T. Sekundärliteratur: Aufsätze, Bücher, Dissertationen.

 

Register:

 

Namen.

 

Begriffe u. Stichworte.

 

Gedichtinterpretationen.

 

Sprachen.

 

Jahre. (Erscheinungsjahr der 1953-1987 erschienen Nachträge zu Jerry Glenns 1989 Bibliographie)

 

Rezensionen zu Büchern, die in J. Glenn, 1989, verzeichnet sind.

 

1. Allgemeines

 

 

Der Hauptteil der vorliegenden Bibliographie ist der Sekundärliteratur gewidmet. Dabei haben wir versucht, diese möglichst vollständig aufzuführen, die Wiedergabe belangloser Erwähnungen Celans jedoch zu vermeiden. Hier aufgenommen haben wir Sekundärliteratur bis 1987, die Jerry Glenn zur Zeit der Veröffentlichung seiner Bibliographie unbekannt war. Darüber hinaus wird inzwischen erschienene Sekundärliteratur bis einschließlich 1995 aufgenommen. Wir haben uns auf Veröffentlichungen bis einschließlich 1995 beschränkt, um weitgehende Vollständigkeit gewährleisten zu können. Uns bekannte Wiederabdrucke, die zwischen 1996 und 1998 veröffentlicht wurden, werden notiert.

 

 

2. Anordnung der Sekundärliteratur

 

 

Die Anordnung der Sekundärliteratur erfolgt in alphabetischer Reihenfolge nach dem Namen der Verfasser. Es ist aber auch ein Jahresregister vorhanden, in dem die Nachträge zu Jerry Glenns 1989 erschienener Bibliographie nach den Erscheinungsjahren 1953-1987 verzeichnet werden.

 

 

3. Kommentar

 

 

Nach Möglichkeit besteht der Kommentar aus direkten Zitaten der jeweiligen Arbeiten. Die Kommentare sollen Inhalt, Methode und Perspektive der Interpretation reflektieren. Subtilitäten können wegen der Kürze des Kommentars nicht wiedergegeben werden. Reflektiert der Titel eines Essays oder einer Rezension den Inhalt, so ist auf einen Kommentar verzichtet worden. Auf ein Kommentar zu Büchern wurde ebenfalls verzichtet.

 

 

4. Register

 

 

Das Namenregister verzeichnet Personen, deren Verhältnis zu Celan in der Sekundärliteratur diskutiert wird. Dieses Register erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Hinweise befinden sich in der Einleitung zu J. Glenns 1989 erschienener Bibliographie.

 

Das Begriffs- und Stichwortregister verzeichnet Begriffe, die von der Forschung in Titeln von Studien oder als wichtige operative Begriffe genannt werden. Aufgrund der Vielzahl der Stichworte ist es zweckmäßig, Begriffsfelder unter Oberbegriffen zusammenzufassen. So finden sich z.B. unter dem Stichwort "Politik" auch "Sozialismus" und "engagierte / politische Lyrik, usw. Manchmal überschneiden sich Stichworte, wie z.B. bei den vier zentralen Stichworten "Wort", "Poetik", "Metapoesie" und "Schweigen". Obwohl sich zahlreiche Studien zu mehr als nur einem dieser Begriffe äußern, werden sie meist nur einmal unter dem Stichwort notiert, das sie am eingehendsten behandeln. Auch dieses Register erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; es will lediglich auf das Wesentliche aufmerksam machen.

 

Das Register der Interpretationen ist in "Gesamtinterpretationen" (Int.1) und "Teilinterpretationen" (Int. 2) untergliedert. "Gesamtinterpretationen" listet verhältnismäßig lange Studien auf, die einen Text in seiner Gesamtheit eingehend analysieren. Die Länge der Studie hängt natürlich zum Teil auch von der Länge und Komplexität des behandelten Werkes ab.

 

Unter "Teilinterpretationen" werden Studien verzeichnet, die zu einem Ausschnitt oder einem bestimmten Aspekt eines Werks neue Erkentnisse vermitteln. Um die Schaffung einer zusätzlichen Unterkategorie zu vermeiden, werden unter "Teilinterpretationen" auch solche-meist kurze-Studien notiert, die zwar ein Werk in seiner Gesamtheit analysieren, aber nichts oder nur wenig Neues zu seiner Interpretation beitragen. Zu "Todesfuge" beispielsweise lassen sich eine Fülle derartigen Arbeiten finden. Unberücksichtigt bleiben Gedichte und Verse, die in der Sekundärliteratur nur als Beleg für bestimmte Argumente zitiert werden.

 

Selbstverständlich verläuft die Grenze zwischen "Gesamt- und Teilinterpretationen" fließend, ebenso wie die zwischen "Teilinterpretationen" und nicht aufgelisteten Erwähnungen eines Gedichts innerhalb größerer Argumentationszusammenhänge.

 

Im Verzeichnis der Sprachen findet man für Englisch einen Hinweis auf J. Glenns ausführliche Bibliographie; Deutsch fehlt, weil diese seitenlange Auflistung überflüssig wäre.

 

Im Jahresregister werden die Nachträge zu J. Glenns 1989 erschienenen Bibliographie nach den Erscheinungsjahren 1953-1987 verzeichnet.

 

Das letzte Register verzeichnet Rezensionen zu Büchern, die in Glenns Bibliographie aufgelistet werden.

 

 

5. Schlußbemerkung

 

 

Auf Abkürzungen für Titel, insb. von Zeitungen und Zeitschriften, wurde verzichtet, mit einer Ausnahme: Beilagen von Zeitungen, BuZ für Bilder und Zeiten (Frankfurter Allgemeine Zeitung) usw. Titel der Sekundärliteratur, die mit * versehen sind, konnten nicht beschafft werden. In diesem Fall wurde nur der Titel in den Registern berücksichtigt, da der Inhalt uns nicht bekannt ist. Auch in dem Fall von Exams-, Magister- und Diplomarbeiten wurden nur Namen, Begriffe und Werke verzeichnet, die in dem Titel erwähnt werden. Es war leider nicht möglich, einige diakritische Zeichen wiederzugeben.

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